| Baumaterialien: ein Vergleich zugunsten von Holz |
| Als natürliches und erneuerbares Material, das mit geringem Energieaufwand verändert werden kann, ist Holz anderen Baumaterialien vorzuziehen. Zudem bringt es Vorteile für die Umwelt und die Energieeinsparung. Die Kohlendioxidkonzentration der Luft betrug im Jahr 1900 290 Teile pro Million, sie stieg in den letzten Jahren auf 360 Teile pro Million und hat somit die Schwelle zur Gefährdung der Umwelt überschritten. Der Anstieg an CO2 in der Luft ist zur Hälfte für den Treibhauseffekt verantwortlich. Im Wachstum geben die Bäume Sauerstoff ab und nehmen große Mengen an Kohlendioxid auf. Ein Kubikmeter Holz enthält dieselbe Menge an CO2 wie eine Million Kubikmeter Luft. Aus der nachstehenden Abbildung wird ersichtlich, dass Holz das einzige Baumaterial ist, das Kohlendioxid aufnimmt. ![]() Die in der nachfolgenden Tabelle zusammengefassten Daten bieten einen Vergleich des erforderlichen Energieaufwandes für die Herstellung von Fertigelementen aus unterschiedlichen Materialien mit einer Spannweite von 20 m.
Auch heute noch hat die Wahl der Baumaterialien eine Auswirkung auf die Umweltverschmutzung. Fortschrittliche öffentliche Einrichtungen ergreifen deshalb, steuerliche Maßnahmen gegen Industrietätigkeiten mit hohem Umweltverschmutzungsfaktor (z.B. die Kohlendioxidsteuer, die sog. Carbon Tax). Auch andere Aspekte wie Wiederverwertbarkeit und Recycelfähigkeit des Materials werden berücksichtigt. Gegen die Gesamtrodung der Wälder haben die Länder, die Holz liefern, Aufforstungmaßnahmen in die Wege geleiten: Das im Baubereich eingesetzte Holz wird nicht aus jahrhundertealten Wäldern gewonnen, sondern aus jungen und eigens dafür angepflanzten Wäldern. Eine nicht mehr gebrauchte Struktur in Holz kann recycelt und vollständig wiederverwertet werden. |
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